Elgin Ausbildung – Tag 2

Der längste Tag

Seit zwei Uhr war ich nun also wach, eine Stunde später kam die Einsicht, dass ich besser den Tag mit arbeiten begann. Erst die E-Mails checken und bearbeiten. Schliesslich sind die Kollegen am Hauptsitz in der Schweiz wach und voll produktiv. Dann folgen bereits die ersten Telefongespräche und ich bin so richtig drin. Um halb acht kam dann die Morgendusche, weil es jetzt zum schlafen auch nicht mehr reichte. Also ab zum amerikanischen Frühstück, Speck, Eier, Würstchen und viele andere feine und ungesunden Sachen.
Das Holiday Inn bot ein tolles Frühstückbuffet. So konnte ich gestärkt den zweiten Teil des Tages beginnen. Ich gab meinen Kollegen aus der USA-Unit Schulungen zum Thema Kommunikation und erklärte ihnen die Werkzeuge um ein internes Kommunikationssystem aufzubauen. Wir nennen es „Digital Workplace“!

Schweizer Branchli rettenden Tag

Kurz nach fünf Uhr, hatte ich bereits 15 Stunden gearbeitet. Auch an diesem Tag hätte ich noch länger im Büro bleiben können, aber ich bin dann einfach Mal gegangen. Schliesslich zeichnete sich ein logistisches Problem ab. Meine Kleider gingen zur Neige. Ich reiste wie schon so oft, praktisch ohne Kleider in die USA. Mein Gepäck bestand aus einem Handgepäck, welches aus zwei Unterwäsche Stücken und einem sauberen Hemd für den ersten Tag bestand. Der mit geführte Koffer enthielt lediglich eine Badehose und einige Kilogramm Schweizer Schokolade. Übrigens hatte ich erste in Amerika herausgefunden, dass die typischen Branchli der absolute Renner sind. Am ersten Morgen waren die 50 Branchli durch 11 Kursteilnehmer aufgelöst worden. Der Einzige der keines hatte war ich, beim Mittagessen hatten dann aber trotzdem alle kräftig bei den Sandwiches zugeschlagen, welche wir bei Jimmy John’s bestellt hatten.


Walmart und Target

Zum Glück haben die Geschäfte in den USA lange offen, so konnte ich gemütlich zuerst einen Walmart und dann einen Target Superstore „plünderen“. Nun hatte ich auch Getränke für mein Hotelzimmer, welches nur einen leeren Kühlschrank zur Verfügung stellte. Zwischen den beiden Supermärkten hatte ich mit ein Nachtessen beim Outback Steakhouse mir ein grosse Freude gemacht. So ging der lange Tag nach rund 20 Stunden auf dem Kissen in meinem Hotel zu Ende.

 

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