Nun wo soll ich anfangen? Wir hatten Netflix relativ spät in Mitten von Corona abonniert. Wir haben auf Empfehlung hin gleich mit HdG angefangen. So richtig gereizt hatte es mich nicht, eine spanische TV Serie von einem Banküberfall, wie soll da während vier Staffeln, Spannung drin sein. Nach bereits wenigen Minuten habe ich aber gelernt, dass heute Verbrecher auch nett sein können und dass sie Namen wie Berlin, Tokyo, Rio, Oslo oder Denver heissen. Der einzige, der nicht einen Städtenamen trägt ist der Anführer, er heisst Professor.
Nun hat es mir den Ärmel bereits nach wenigen Minuten reingezogen. Die Geschichte wird rasant erzählt und schnell ist klar, die Bösewichte sind eine Art Wohltäter, die sich nur gegen das System zu wehren scheinen. Doch um was geht es in den unterdessen 5 Staffeln?
Die Geschichte kurz erklärt:
Haus des Geldes ist eine spanische Serie über den genialen Professor, der zwei aufsehenerregende Raubüberfälle plant: erst auf die spanische Banknotendruckerei, dann auf die Bank von Spanien. In den ersten beiden Staffeln führt ein Team aus acht Kriminellen unter Codenamen wie Tokio, Berlin und Nairobi einen mehrtägigen Überfall durch, bei dem sie Geiseln nehmen und 2,4 Milliarden Euro drucken. Nach der Flucht startet in Staffel 3 und 4 ein neuer Coup, um das Gold der Bank von Spanien zu stehlen, um Rio zu befreien. Staffel 5 bringt das Finale mit einem intensiven Kampf gegen Militär und Polizei. Der Plan des Professors steht auf der Kippe, doch am Ende gelingt es dem Team, das Gold zu entwenden. Verluste, Konflikte und überraschende Wendungen machen die Serie zu einem emotionalen und spannenden Drama.
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